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LESEPROBE

Seite 23  /  Seine Worte führen mich in meine Kindheit zurück, die Worte meiner Mutter fallen mir ein. Ich sitze am Tisch, vor mir steht eine blaue Vase mit Blumen darin, die ich gerade mit Tusche aufs Papier bringe. Mein Bild ist fast fertig und meine Mutter schaut über meine Schulter und sagt: "Die Blumen sehen so realistisch und lebendig aus als wären sie echt." In diesem Moment wusste ich, das ist es, ich möchte diese positive Erfahrung immer wieder machen und das gleiche spüren, ich will Künstlerin sein. Leider war es meinen Eltern nicht möglich diesen Traum zu unterstützen, diese Erfahrung machte ich auch. Deshalb beschloss ich mein Leben auf finanziell gut gestellte Beine zu bringen, um mich spätestens ab den 40 Lebensjahr, ausschließlich der Kunst zu widmen. Ich bin jetzt 36 Jahre alt.                                                                                      Jörg erzähle ich von dem Traum meiner Kindheit und er antwortet mit den Worten: "Du hast die Möglichkeit gleich jetzt damit anzufangen. Ich habe einen Schüler, mit dem ich mich einmal in der Woche treffe, um zu arbeiten. Am nächsten Dienstag kommt ein Mann als Modell, wir wollen ein Porträt anfertigen, in der Technik des freien Malens. Also, es gibt keinen Grund mehr für Dich den Anfang Deines Lebens zu verschieben."

FEIERSTUNDE  EINWEIHUNG PALLIATIVSTATION am 7. November 2016 im Klinikum Fürth mit Staatsministerin für Gesundheit und Pflege MdL, Melanie Humel, Vorstand Peter Krappmann und Künstlerin Gala von Reichenfels