UA-60949145-1
Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

LESEPROBE

Seite 23  /  Seine Worte führen mich in meine Kindheit zurück, die Worte meiner Mutter fallen mir ein. Ich sitze am Tisch, vor mir steht eine blaue Vase mit Blumen darin, die ich gerade mit Tusche aufs Papier bringe. Mein Bild ist fast fertig und meine Mutter schaut über meine Schulter und sagt: "Die Blumen sehen so realistisch und lebendig aus als wären sie echt." In diesem Moment wusste ich, das ist es, ich möchte diese positive Erfahrung immer wieder machen und das gleiche spüren, ich will Künstlerin sein. Leider war es meinen Eltern nicht möglich diesen Traum zu unterstützen, diese Erfahrung machte ich auch. Deshalb beschloss ich mein Leben auf finanziell gut gestellte Beine zu bringen, um mich spätestens ab den 40 Lebensjahr, ausschließlich der Kunst zu widmen. Ich bin jetzt 36 Jahre alt.                                                                                      Jörg erzähle ich von dem Traum meiner Kindheit und er antwortet mit den Worten: "Du hast die Möglichkeit gleich jetzt damit anzufangen. Ich habe einen Schüler, mit dem ich mich einmal in der Woche treffe, um zu arbeiten. Am nächsten Dienstag kommt ein Mann als Modell, wir wollen ein Porträt anfertigen, in der Technik des freien Malens. Also, es gibt keinen Grund mehr für Dich den Anfang Deines Lebens zu verschieben."

 DAS DIKTAT DES KUNSTBETRIEBES

Auszug aus der Rede zur Eröffnung der Ausstellung  KRIEG UND FRIEDEN in Berlin Wedding 2014 von Professor Dr.Helmut Börsch-Supan

 

Der Realität in die Augen sehen, heißt für mich in der Kunst nicht so sehr die alten Kämpfe zwischen Gegenständlichkeit und Gegenstandslosigkeit weiterzuführen, sondern wahrzunehmen, wo Substanz ist und wo sich nur etwas Hohles aufbläht. Substanz kann ich am ehesten dort entdecken, wo ein Werk aus konzentrierter Arbeit entstanden ist. Das leicht Hingeworfene kann bezaubern, aber das ist gewöhnlich die Frucht zuvor geleisteter langer Arbeit. Gefahr droht nicht nur vom Banausentum, sondern vom KUNSTBETRIEB selbst, wo es bei allgemeiner Beteuerung demokratischer Gesinnung eine DIKTATUR gibt.

Die Buntheit des Angebotes ist nur eine vermeintliche. Viele Wortmeldungen werden einfach nicht zur Kenntnis genommen. DIESE DIKTATUR geht weniger von den Künstlern als von den wortgewanten KUNSTFUNKTIONÄREN aus, die darauf aus sind, die MEINUNGSBILDUNG zu beherrschen. Deren Einfluß reicht  bis in die höchsten KREISE der POLITIK. Weil heute ein allgemeines Bildungsfundament weitgehend weggebrochen ist, reduziert sich KULTURARBEIT auf ein INGANGHALTEN des BETRIEBES.

VIELES WIRD HEUTE ALS ARBEIT BEZEICHNET, WAS GAR KEINE ARBEIT IST, SONDERN NUR DAS HANTIEREN MIT EINEM ICH - STEMPEL IN NACHARMUNG VON JOSEPH BEUYS.

 

 

  

                                            Berlin den 2.04.2015  Bildübergabe an das Museum  WEST ALLIIERTE IN BERLIN e.V. am Olympiapark

 

 

 

Gala von Reichenfels ist eine bildende Künstlerin die sich nicht begrenzt durch Einseitigkeit.

Ihre Ausdrucksmöglichkeiten sind vielfältig, politisch interessiert und gesellschaftskritisch.

 

MALEREI & BILDHAUEREI

1960 geb. in Berlin

1989 Umzug nach Hamburg

1996 -1997 Schülerin vom Maler Jörg Uhlig / Freies Malen

2000 Umzug nach Berlin / Kreuzberg

2001 Freischaffende Künstlerin

2003 Studium / Bildhauerschule Wladimir Dadon im RAW-tempel in Berlin-Friedrichshain

2003-2008 Ausbildung zur Bildhauerin bei dem Bildhauer Volker Dierkes / Atelierhaus Adalbertstr.  Berlin-Kreuzberg

2007 Mitglied beim Künstlersonderbund Berlin

2010 - 2014 Vorstandsmitglied im Künstlersonderbund Deutschland

2009 - 2013 Atelier Gala Toscana  Berlin - Neukölln

2011 Eintrag des Künstlernamens GALA VON REICHENFELS in den Personalausweis

2013 Umzug nach Nürnberg / Malatelier in Nürnberg / Bildhaueratelier in der Schreinerei Karlheinz Kowarsch in Fürth

2009 - 2015  Ehrenämter in der Kommunalpolitik / Berlin

2015 LOCHISMUS von der Lyrik zur neuen Kunstform der bildenden Kunst von "Gala von Reichenfels"

2016 Ausbau der Bekanntheit des LOCHISMUS

2018 Ein autobiografisches Buch veröffentlicht / Titel: "LOCHISMUS MACHT GLÜCKLICH"